_Studie

 

Der zentrale Platz ist von entscheidender Bedeutung für den gesamten Entwurf. Es ist die einzige Stelle an der sich die ansonsten geschlossene Bebauungsstruktur öffnet bzw. durchbrochen wird. Die Gebäudeteile wurden so angeordnet, dass sich eine trichterförmige Aufweitung als einladende Geste zur Straße ergibt. Betont wird diese durch eine großzügige Treppenanlage, welche von der Straßenebene auf das höhere Niveau des Platzes führt. Seitlich, entlang des Marktgebäudes führt eine betonte Rampenanlage.

Während die Gebäude zur Straßenseite eine geschlossene Struktur aufweisen, öffnen sich die Fassaden Richtung Innenhof in Form von großen Fensterflächen. Hierdurch werden Einblicke in die Gebäude gewährt und eine interessante und belebte Atmosphäre geschaffen. Ebenfalls wird im Bereich des Platzes der Gegensatz der gewählten Fassadenmaterialien deutlich ablesbar und erlebbar. Während die Fassade des Supermarktes aus massiven Steinquadern mit weißer Färbung besteht, erhält der Getränkemarkt als Gegensatz ein transluzentes Fassadenmaterial. Dieses Material soll ebenfalls als Sinnbild für das Element Wasser stehen, welches die Funktion des Gebäudes als Getränkemarkt wiederspiegelt.

Die Eingangsbereiche der Gebäude befinden sich in gegenüberliegender Anordnung und stehen so in Kommunikation zueinander. Seitlich des Markteinganges soll ein Café mit Aussenbereich angeordnet werden, welches den Platz zusätzlich beleben soll. Hier soll dem Besucher bzw. Kunden das Verweilen, z.B. bei einem Kaffee, ermöglicht werden.

Die fußläufige Durchwegung soll auch weiterhin ermöglicht werden. Durch die Flankierung des südlichen Fußweges mit einer Baumreihe wird diese Verbindung betont und in Szene gesetzt.